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Bwana Tucke-Tucke

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Mit Käptn Blaubär im Panama Jack´s

Panana-KJacks-INtro

Das Panama Jacks ist eine berüchtigte Spelunke,  Lobster Restaurant und Sushi Bar im Freihafengebiet des Kapstädter Hafens.

Durch ein schwer bewachtes Eingangstor mit Schranken- und Spikes-Sicherung geht es in den Containerhafen, wo die spelunkige Baracke zu finden ist. GPS S 33 55 118 E 18 27 052. Im Rahmen eines location scoutings für ein motorsportliches Großevent reiste ich auf kurzfristige Anforderung durch "Die Stromer" Ulli Peetzen am Dienstag in Kapstadt an. Mit Ulli habe ich mir bereits herrliche Lügenduelle geliefert, damals, als wir zusammen auf dem Mahlstrom an der nördlichen Grenze von Namibia zusammen unterwegs waren. Nun ging es noch einmal darum, Filosofisch aus seichten Gewässern ein paar Laberlachse zu fischen und auf die Platte zu bringen.

Was sollte ich Ulli nur empfehlen?  Ich erninnerte mich dunkel an ein lekkeres Rezept mit einem achtäugigen Oktopusalligator, das ich von einem meiner Congo-Aufenthalte mitgebracht hatte. Aber sicher würde es ihn hier nicht so ohne weiteres ohne Voranmeldung geben. Hoffentlich fragt er mich auch nicht nach einem Ampelhering, der ihm bei einem früheren Treffen so gut gefallen hat. Bei gegrillten Seepferdchen hatte er schon einmal Einspruch erhoben, da es nicht zum Kölsch im Päffgen passte.

Ok, gut, also die Standarderöffnung: Er 6 Austern aus Walvis Bay, davon eine für seine Frau mit. Ich die portugiesischen Sardinen. Drei reichten aus, ich mußte ja nicht für meine Frau mitessen.

Ulli wollte naturgemäß als Hauptgang einen Verlängerungskabeljau bestellen, ich konnte ihm aber zu einem Seafood Misto überreden. Eine Fischplatte alles mit allem und groß.  Natürlich hätte es auch ein niedliches Kindersushi geben können.

Aber gemäß dem Ästhetischen Motto "Das Auge isst mit  oder isst man das Auge mit" galt es, möglichst viele häßliche Fische zu essen. Vor allem die Tiefsee birgt eine Unzahl von unfassbar unschönen Tieren, was eigentlich nur durch eine sympathisch laxe Handhabung der Natur bei der Schöpfung zu erklären ist. "Da ist eh kein Licht, was soll ich da jetzt ästhetisch aufwändig herumschöpfen", wird sich die durchaus phantasiebegabte Tiefseefauna gedacht haben. Und Recht hat sie, denn die scheußlichen Abgrundfaszinosen erfüllen dazu noch einen wichtigen Zweck für alle anderen Lebewesen. Wer sich etwa den nebenstehenden Anoplogaster ansieht, dessen knackhässlicher Name bereits das verspricht, was das Bild dann übererfüllt, der findet für die nächsten Stunden alles und jeden unglaublich schön. Tiefseefische sind visueller Alkohol und tragen so zur Arterhaltung anderer minderhübscher Arten und Menschen bei. Danke dafür, Anoplogaster und Angrenzende. Die Augen der Garnelen ( Prawns )  bestehen hier übrigens aus einer Legierung zwischen Merettich-Bechamel`-Soße, Paillettenfarbkugeln und zweifach geschliffenen Swarowskisteinen mit Purpurschimmer. Genau das richtige, um mit verspeist zu werden.

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Der Autor

Carsten Möhle ist Safari-Spezialist, wandelndes Afrika-Lexikon, Expeditionsleiter und Herbergsvater.

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