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Bwana Tucke-Tucke

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MC- Haudegen-Woche bei Mc Donalds

mchaudegen-intro

Der Europa-Aufenthalt ist wieder einmal beendet, das Leben in einem Ausnahmezustand wird jetzt wieder eingetauscht in ein Leben in einem anderen Ausnahmezustand.

Passend gab es vor meinem Rückflug nach Windhoek die Mc Haudegen- Woche bei Mc Donalds.

Damit bekam mein kulinarischer Sechskampf in Europa: Currywurst-Pommes; Ruhrgebiet- Döner, Berlin - Pannekoken in Holland - Käsefondue in der Schweiz - Kaiserschmarrn in Österreich -  einen artgerechten Abschluß.

Die Batterien für das jetzt vor mir Liegende wurden aufgefüllt durch viele Begegnungen mit Freunden, Bekannten, Reisegästen,  Afrikaverrückten. Das ist es, was einen treibt.Wer mich auf Messe oder bei einem Diavortrag aufgesucht hat, beglaubigte seine auf Gemeinschaft zielende  Ernsthaftigkeit schon dadurch, dass er Sofa und heimischen Herd verlassen hat und sich physisch an den gemeinsamen Ort begab. Allein der soziale Koordinationsaufwand dieser abgestimmten Bewegungen im Raum gibt allem, was danach gesagt und verhandelt wird, eine eigene Schwere und Bedeutung. In den individuellen Begegnungen nimmt die Angst vor der Echtzeitphysik des anderen, seiner Körperlichkeit und Kreatürlichkeit, ab.

Ich habe mich auf Euch gefreut. Denn vielleicht sind wir die einzigen, die dem allgemeinen Schicksal der „Verhausschweinung“ wehren,weil wir immer wieder Bilder von jener Welt aufleben lassen, die auch sein könnte. Wenn man einem in der Mastfabrik feist dem Ende entgegen dämmernden Hausschwein die Vorzüge des Lebens in der freien Wildbahn, samt Suhlen im kalten Bachbett, preisen würde, dann, so ist zu vermuten, würde es empört aufstöhnen: „kaltes Wasser? Nein Danke, ich will gefälligst meine Infrarotbestrahlung und mein computerberechnetes Pillenmenü!“

Haben wir nicht auch längst vergessen und verdrängt, was uns der Zuvielisationsprozeß alles an existentiellen Erfahrungsmöglichkeiten genommen hat und welchen Tribut wir ihm täglich zollen: wieviel Verengung der Phantasie, wieviel Versteppung unserer Gefühle, wieviel Hornhaut auf unserer Seele auf sein Konto gehen – bis wir am Ende nicht einmal mehr wahrnehmen, was uns alles fehlt, wenn wir alles haben. Oder braucht man doch 153 Anzüge, Stirnfalten von Gucci, einen gut ausgebauten Leichenkeller, einen Balkangrill mit Fernbedienung, ein sehr schönes Hautpflegeset aus Rindsleder...?

In einigen Teilen Afrikas sagen die Menschen “Wach auf ins Leben” statt “Gute Nacht”.

In diesem Sinne

Auf ein Neues!

Naschi-Marmelade zum Frühstück
Mit Käptn Blaubär im Panama Jack´s

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Der Autor

Carsten Möhle ist Safari-Spezialist, wandelndes Afrika-Lexikon, Expeditionsleiter und Herbergsvater.

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