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Bwana Tucke-Tucke

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Nachtfahrt durch Botswana

bot-englisch

An der Kgotla [ S 24˚ 06.217ˈ E 023˚45.996ˈ ] wurden wir noch standesgemäß von den Botswana - Namas verabschiedet. In Reden von Izak Klaasen für die Namibia-Namas, Paul Cooper von den Botswana-Namas und von Harald Koch wurde die gemeinsame schnelle und effiziente Arbeit gewürdigt. Man freut sich auf das Wiedersehen bei der offiziellen Einweihung mit politischen Vertretern aus Namibia, Botswana und von der Deutschen Botschaft in Gaborone.

Als Termin wählten die Namas den 06. August. Tatsächlich wird es wohl der 12. November 2011 sein. Wir werden dann nach der Seatsub - Gefechtsfeldsuchtour mit einer größeren Abordnung dabei sein. Namibia wird voraussichtlich mit Kazenambo Kazenambo, dem Minister für Jugend, Sport und Kultur vertreten sein. Er ist im Exil in Maun geboren und sorgte bereits häufig, häufig für Zündstoff. Es wird bestimmt eine bedenkenswerte Veranstaltung.

Wir freuen uns darauf!

Die Allgemeine Zeitung berichtet hier über die Grabsteinlegung.Uns wurde das älteste Mitglied der Nama-Gemeinde - Jacob Kabe - vorgestellt, von dem man behauptete, dass er im Gefecht bei Seatsub mit dabei gewesen ist. Leider ist er Heute erblindet, so dass er uns nicht zum Gefechtsfeld führen konnte. Er freute sich über unseren Besuch von weit her und wollte jedem Besucher die Hand drücken. Uns wurde übersetzt, dass er sich freut, wieder einmal deutsche Stimmen zu hören, die er noch von den Missionaren kannte. Es war schön zu sehen, wie er integriert wurde und wir hatten den Eindruck, dass er über den Grund unseres Besuches auf dem Laufenden gehalten wurde.

African Magic! Außer uns schien niemandem aufzufallen, dass er erst 1916 geboren wurde, also 8 Jahre nach dem Gefecht! Da sieht man mal, wie stark man die Deutschen Truppen damals bekämpft hat. Bereits pränatal!

Dann Winke Winke und wir machten uns auf den Weg, um so weit wie möglich zu kommen. Was für uns natürlich hieß: Windhoek, denn das Ziel ist das Ziel, nicht der Weg.

Schließlich wollte ich noch bei der Fahrzeugübernahme der Selbstfahrer Jule-Gruppe morgen früh dabei sein, da ich es zum Joe´s Beerhouse [ S 22° 33′ 3″ E 17° 5′ 25″ ] Termin heute Abend natürlich nicht mehr schaffen konnte.

Es gibt bereits eine Magisterarbeit zur Verkehrsunsicherheit in Entwicklungsländern mit Schwerpunkt Botswana ( Kapitel 5 ).

Das heißt, um das Risiko von Nachtfahrten einzugehen, muß man die Latte schon sehr hoch hängen.Um 13:15 Uhr konnten wir dann in Lokgwabe starten. Vor uns lagen 830km Teerstrasse. Für den Mercedes mit den Kriegsgräberfüsorglern war Lokalane das Etappenziel für die Nacht:

In Lokalane [ S 23˚ 05.46.7" E 022˚ 16 08.6" ] gibt es nur einen Versteigerungsplatz und Quarantänestation für Rinder. Und natürlich Benzin. Der sicherste Weg in Afrika Benzin aufzuspüren ist auf "no fuel" Schilder zu achten. In unsere Sprache übersetzt heisst das: Genau dort gibt es natürlich Benzin zu kaufen. Für Notfälle.

Mit der Dämmerung gegen 18:00 Uhr reduzierte ich die Fahrgeschwindigkeit von 120 km/h auf 80 km/h.
17:05 Uhr Botswanesischer / Deutscher / Südafrikanischer Zeit - nur in Namibia gehen die Uhren anders - die ersten 345 km sind geschafft, die Frisur sitzt.

Botswana ist ein Land voller Esel und Rindviecher und wieso die Botswanesen Wertgegenstände wie Rinder ( zwei durchschnittliche Monatsgehälter eines städtischen Angestellten ) auf der Strasse rumliegen lassen verstehe, wer will.

Eine korrekte Beschreibung was wir hier sehen findet sich hier:

und hier die englische Überstzung in Untertiteln: Auf Englisch heisst "Rind" übrigens "Kudu". Das heisst, man warnt die Einheimischen davor, nicht auf die Haustierrinder drauf zu halten, während man den Touristen nahe legt, den Wildtierbestand zu begnadigen.

Die Strecke Abzweig Ghanzi nach Namibia ist eine beliebte Laserteststrecke für botswanesische Polizisten; daher auf jeden Fall die Geschwindigkeiten in den Städten, bzw. das, was die Botswanesen dafür halten, vorschriftsmäßig ausüben.

In Tshootsha baut Shell gerade eine neue Tankstelle. Der Laden ist bereits fertig und (not-)dürftig ausgestattet. So ist es halt in Botswana, erst kommt dass Fressen und dann das Benzin.

Dass man dann die namibische Grenze wieder erreicht hat, merkt man, weil das erste Gebäude im Land der Trunkenbolde eine Bar ist, noch vor den Grenzabfertigungsgebäuden!

Die Einreiseformalitäten gingen auf Grund der Musterformblätter aus unserem Selbstfahrerzentrum sehr schnell.
Namibia-Dollar, Du hast uns wieder.

Das Bwanapolis in Windhoek erst um 01:30 Uhr namibischer Zeit.

Abmeldung auf Expedition
Das Grab von Simon Kooper 2

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Der Autor

Carsten Möhle ist Safari-Spezialist, wandelndes Afrika-Lexikon, Expeditionsleiter und Herbergsvater.

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