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Tagesausflug Dolomite Camp - Dolomite Camp

Dolomite-Dolomite-01

Im folgenden wird ein 5 Stunden  Rundkurs im Uhrzeigersinn vom Dolomite Camp bis zurück zum Dolomite Camp beschrieben. Nicht vergessen dazu genügend Getränke ( 5 Liter )  und  Biltong einzupacken. Biltong ist  Gottes andere Art einen Sonnenstrahl zu senden. Dürfen Vegetarier mit Wurstfingern eigentlich ohne schlechtes Gewissen Nägel kauen?

1 Stunde Fahrt über den bereits bekannten Weg entlang der Wasserlöcher Duineveld und Nomab bis nach Olifantsrus. Die Giraffen waren gewohnt neugierig, aber nicht schreckhaft. Die Zebras entlang der Strasse bis Duineveld waren stets fluchtbereit und flüchtend bei Annäherung. Zebrasteaks schmecken halt besser als Giraffenschnitzel und man ist hier zu Beginn der Strecke nur durchschnittlich 15 km von der besiedelten Teerstrasse nach Ruacana entfernt.
Dolomite Giraffe
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Blick auf Elefantenschlachthof von Olifantrus
Der Abzweig hinter Olifantsrus nach Südwesten liegt dann  bei  S 18˚ 57.954ˈ  E 014˚52.395ˈ.
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Nach einem Kilometer kommt auf der rechten Seite der Abzweig zum alten Elefanten - Schlachthof   S 18˚ 58.371ˈ  E 014˚51.913.
Diese alte Anlage aus den 80er Jahren ist vollständig umzäunt und kann daher als Pinkelpausenstopp, Nothalteplatz oder Notübernachtungsplatz genutzt werden. Es ist angedacht, hier einmal einen offiziellen Picknickplatz zu erstellen.
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Der Etosha Nationalpark wird gemanagt.
Die Massnahmen waren  zu erfolgreich, so dass ausgelöst durch die Dürrejahre in den 8oern 1983 erstmals  in zwei Operationen 525 Elefanten, 465 Oryx- Antilopen und 622 Springböcke hier geerntet werden mußten, um Schäden am Habitiat abzuwenden. Das zerlegte Fleisch wurde von hier in Kühlfahrzeugen zu Fleischfabriken außerhalb des Nationalparks gefahren.  Zur Geschichte des Etosha Nationalparks hat der langjährige biologische Leiter Dr. Hu Berry hier den Sachstand zum Nachlesen dokumentiert.
Der bereits bestehende Name "Elefantenruhe" bekam hierdurch eine neue, ironische Bedeutung.

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450 Steppenzebras  und 2.235 Bergzebras wurden während der Dürreperiode gefangen, verwertet oder landesweit verkauft.  Dass war dazumal die weltweit größte menschengemachte Tierbewegung und Grundlage für die hohe Anerkennung des wissenschaftlichen Foschungszweigs und der Managementfähigkeiten in der Etosha.Eine der wichtigsten Entdeckungen war auch die Verbreitung von Milzbrand ( Anthrax ). Noch Heute wird in diesem Bereich geforscht. Nach 2 km auf der linken Seite sieht man dieses Schild.
Milzbrandforschung am Wegesrand
Tief durchatmen und weiterfahren,. Hier eine Elefantenherde mit ca. 20 Exemplaren nähe dem nicht ausgeschilderten Wasserloch Leeukamp 400 m neben der Strasse. Leeukamp ist nicht mehr ausgeschildert.
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Die Leuukamp Löwen haben den Ruf die aggressivsten der ganzen Etosha zu sein. Schon mehrfach wurden Fahrzeuge der Ranger angegriffen.
Die natürliche Wasserstelle Okawao S 19˚ 03.602ˈ  E 014˚45.515ˈ ist über eine nicht ganzjährig PKW taugliche Zufahrtstrasse erreichbar. Im Hintergrund ist in ca 400 m Entfernung ein leuchtend weißer Wassertank eines temporären Game Ranger Camps. Es wird durch einen Windradbrunnen versorgt. Am Wasserloch haben wir Schakal, Geier, Giraffen und Springbok beobachten können.

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3 km weiter kamen wir an einen temporären See. Er ist durch die guten Regenfälle dieses Jahres entstanden.  S 19˚ 04.485ˈ  E 014˚43.894ˈ Er wird sicher noch ein Jahr vorhanden sein.
Hier hatten wir die besten Tierbeobachtungen im westlichen Etosha. Es war, als ob die Arche Noah genau hier Ihre Kofferaumklappe aufgelassen hat.
Bergzebras in der Steppe
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Abzweig nach Duikersdrink S 19˚ 04.936ˈ  E 014˚43.296ˈ. Die Zufahrt zu dieser Wasserstelle ist gesperrt.Man erspart sich die 11 km Sackgasse.
Benannt wurde das Wasserloch nach einem wasserlochunabhängigen Kronenducker, der dort mal gesehen wurde.
Das Wasserloch wurde Anfang der 60er Jahre bei einer Dürre als Notweideplatz genutzt,
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Die Stromleitung unterquert man diesmal bei 
S 19˚ 05.165ˈ  E 014˚43.007ˈ.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrt kommt man an den Abzweig nach Jakkalswater S 19˚ 07.308ˈ  E 014˚38.868ˈ.
Die Zufahrt ist eine nicht Allwettertaugliche Strasse. Jakkalswater erreicht man bei  S 19˚ 08.204ˈ  E 014˚39.383ˈ
Das Bohloch wird von Windrad und Dieselgenerator betrieben. Das Zwischenspeicherbecken ist elefantensicher eingefriedet.
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Jakkalswater war en sehr offenes Wasserloch mit nahezu allen Steppentierarten: Gnus, Eland-Antilopen,Giraffen, Springbok, Kuhantilopen, Berg- und Steppenzebras und drei extrem scheuen Breitmaul-Nashörnern! ( hier mit spitzem Kußmund )
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Nach Fortsetzung der Fahrt kam noch einmal eine kleine temporär mit Wasser gefüllten Senke bei S 19˚ 08.769ˈ  E 014˚34.884ˈ
Bergzebratränke.

Der Abzweig zum Dolomite Camp geht nach rechts   S 19˚ 09.894ˈ  E 014˚32.850ˈ. Zur Zeit steht auch noch ein Schild "NEXUS"  dort, damit die Bauarbeiter dieser Firma das Camp auch sicher finden.
Ab hier hat man Mobiltelefonempfang!
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Ein 3km Abstecher ist der Weg nach Renostervlei, der "Nashornsenke" oder "Nashornsumpf" übersetzt. Eine herrlich schlammige Mulde zum drin rumwälzen, die vom überlaufenden Wasser der Tränke schön erfrischend feucht gehalten wird.  Der Abzweig  nach Renostervlei  ist rechts. Das solar betriebene Wasserloch Renostervlei ist bei S 19˚ 10.453ˈ  E 014˚31.852ˈ .
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Wieder zurück zum Abzweig  Dolomite Camp  S 19˚ 09.894ˈ  E 014˚32.850ˈ und links abbiegen.  Der Abzweig  nach rechts beim  "no entry" Stein soll bei Genehmigung und das Ministerium zu einem möglichen Frühstücksplatz für das Dolomite Camp ausgebaut werden.   S 19˚ 06.918ˈ  E 014˚32.006ˈ
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Das letzte Wasserloch vor Rückkehr zum Dolomite Camp ist dann Rateldraf. Es ist nach einem furchtlosen Honigdachs benannt.
Der Abzweig Rateldraftgeht nach links   S 19˚ 04.966ˈ  E 014˚30.295ˈ .
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Hier wurden wir  kurz von einer querenden Elefantenherde aufgehalten. EIn Teil der Herde war auf einer  Bergetappe zu sehen. Auf dem Weg zum Wasserloch gab es dann noch ein Nashorn am Strassenrand.
Am Wasserloch selber waren Bergzebras und das Pirschfahrzeug vom Dolomite Camp.
( Das Lodge-Fahrzeug mit Guide fährt ausschließlich nur Rateldraf, Klippan und Renostervlei Wasserloch an).
Rateldraft S 19˚ 05.168ˈ  E 014˚29.186ˈ auf Höhe 1267m
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Abzweig  Klippan nach links, Dolomite geradeaus  S 19˚ 03.248ˈ  E 014˚29.324ˈ

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Nach diesem Abzweig kommen noch Logistikstandorte für das Dolomite Camp:

Camp Game Ranger und Staff  nach links   S 19˚ 02.668ˈ  E 014˚29.017
Game Ranger Camp  S 19˚ 02.607ˈ  E 014˚28.763ˈ Hier haben wir ein paar Benzinfässer gesehen. Für Notfälle sicher eine hilfreiche Entdeckung.
Camp Bauarbeiter   NEXUS nach links S 19˚ 02.481ˈ  E 014˚28.921ˈ

und zurück auf dem Dolomite Camp Parkplatz   S 19˚ 00.674ˈ  E 014˚28.334ˈ
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Wird fortgesetzt mit dem Wegestrahl Dolomite Camp - Galton Gate.

Wegestrahl Dolomite Camp - Galton Gate
Wegestrahl Okaukujeo nach Dolomite Camp

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Der Autor

Carsten Möhle ist Safari-Spezialist, wandelndes Afrika-Lexikon, Expeditionsleiter und Herbergsvater.

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